Zaal Anronikashvili

Zaal Andronikashvili

Zaal Andronikashvili wurde 1973 in Tiflis geboren und lebt als Literaturwissenschaftler in Berlin und Tiflis. Er studierte Germanistik, Geschichte und Archäologie an den Universitäten in Tiflis und Saarbrücken. 2005 wurde er an der Universität Göttingen promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind kulturelle Semantik und Kulturgeschichte Georgiens. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin.

Der Literaturwissenschaftler weiß, was seine Landsleute von ihrem übermächtigen Nachbarn Russland halten.

Jörg Baberowski

Jörg Baberowski wurde 1961 in Radolfzell am Bodensee geboren. Er studierte in Göttingen Geschichte und Philosophie. Er ist Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität Berlin. 2012 erschien „Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt.“ Der Historiker ist ebenso renommiert wie streitbar. Seine Forschungen zur sowjetischen Geschichte sind hoch anerkannt.

Lascha Bakradse

Lasha Bakradze

Lasha Bakradze wurde 1965 in Tiflis geboren. Er ist Direktor des staatlichen georgischen Literaturmuseums in Tiflis und lehrt Geschichte an der dortigen Universität. Er studierte Germanistik, Theologie und Linguistik an den Universitäten in Tiflis, Potsdam, Jena und Bern. Er ist mit der georgischen Kultur in Geschichte und Gegenwart bestens vertraut.

Shalva Bakuradze

Shalva Bakuradze

Shalva Bakuradze wurde 1973 in Suchumi geboren und lebt als Dichter in Tiflis. Er studierte Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität von Tiflis und veröffentliche in Deutschland, unter anderen beim Verlag Corvinus Presse. Der Rocker unter den georgischen Dichtern liebt es, in seinen Arbeiten mit den Traditionen der georgischen Literatur zu brechen.

Natalie Beridze und Nika Machaidze
Natalie Beridze und Nika Machaidze

Natalie Beridze und Nika Machaidze

Natalie „Tusia“ Beridze wurde 1979 in Tiflis geboren. Sie studierte Politik und Kulturwissenschaften an der Universität in Tiflis und ließ sich gleichzeitig als Musikerin mit dem Schwerpunkt elektronische Musik ausbilden. Ab 2002 trat sie mit Nika Machaidze, genannt NIKAKOI, als Sängerin und Remixerin auf und machte sich einen Namen in der elektronischen Musikszene des Landes. 

Nika Machaidze (NIKAKOI) wurde 1972 in Tiflis geboren. Er studierte Animation und Regie am Rustaveli-Theaterinstitut in Tiflis. Er arbeitet als Filmkomponist und Regisseur, seine Vorliebe gilt der elektronischen Musik. 

Von den Georgiern liebevoll Tusia und NIKAKOI genannt, mischt das experimentelle Duo nicht nur die elektronische Musikszene Georgiens auf, sondern ist auch europaweit unterwegs.

Nana Ekvtimishvili

Nana Ekvtimishvili

Nana Ekvtimishvili, geboren 1978 in Tiflis, ist Schriftstellerin und Filmregisseurin. Sie studierte Philosophie an der Universität Tiflis und Dramaturgie und Drehbuchschreiben an der Filmuniversität Babelsberg. 2014 gelang ihr mit dem Film „Die langen hellen Tage“ gemeinsam mit Simon Groß der internationale Durchbruch. 2017 erscheint ihr Roman „Das Birnenfeld“ bei Suhrkamp. Sie gilt als das neue junge Filmtalent in Georgien.

Iunona Guruli

Iunona Guruli

Junona Guruli wurde 1978 in Tiflis geboren und lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Tiflis und Berlin. Sie studierte internationale Journalistik und schloss ihr Studium der politischen Wissenschaften und der Geschichte an der FU Berlin ab. 2016 gewann sie den renommierten SABA-Literaturpreis in Tiflis. Die junge Schriftstellerin untersucht die geheimen Erschütterungen in der deutschen und der georgischen Gesellschaft.

Nino Haratischwili

Nino Haratischwili

Nino Haratischwili wurde 1983 in Tiflis geboren und lebt heute als Schriftstellerin und Theaterregisseurin in Hamburg. 2015 erhielt sie den Anna Seghers-Literaturpreis für ihren Roman „Das achte Leben (für Brilka)“, der 2014 bei der Frankfurter-Verlagsanstalt erschien und derzeit in einer Bühnenfassung am Hamburger Thalia Theater gezeigt wird. Der Roman verfolgt die wechselvolle Geschichte Georgiens über sechs Generationen, von 1900 bis in die Gegenwart. Die Autorin gehört zu den aufregendsten georgischen Schriftstellerinnen unserer Zeit. 

Giorgi Kiknadze
Konrad Ullrich
Rainer Bohm
Kiknadze Jazztrio

Giorgi Kiknadze Trio

Giorgi Kiknadze wurde 1986 in Tiflis geboren. Er studierte Jazz-Kontrabass und klassischen Kontrabass sowie Jazzpiano an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und gründete mit dem Pianisten Rainer Böhm und dem Schlagzeuger Konrad Ullrich das Kiknadze Trio, das in ganz Europa auftritt. Die Musik des berühmten Ensembles ist zerbrechlich, unvorhersehbar, intensiv, lyrisch, derb.

Anna Kordsaia-Samadaschwili

Anna Kordsaia-Samadaschwili, geboren 1968 in Tiflis, ist Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin und lebt in Tiflis. Sie unterrichtet als Professorin russische Literatur an der Universität Tiflis. In ihren Veröffentlichungen engagiert sie sich für Frauenrechte und die Rechte religiöser Minderheiten. 2016 erschien beim Verlag Hans Schiller ihr Roman „Wer hat Tschaika getötet?“ Die Romanautorin erzählt unkonventionelle Lebensschicksale von Menschen in ihrer Heimatstadt.

Regine Kühn

Regine Kühn

Regine Kühn wurde 1941 in Torgau geboren und lebt als Autorin, Übersetzerin und Dozentin bei Potsdam. Sie studierte Theaterwissenschaften in Moskau, lehrte zunächst Drehbuchschreiben an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg und schrieb zahlreiche Drehbücher für Filmproduktionen.

Dudana Mazmanishvili

Dudana Mazmanishvili

Dudana Mazmanishvili wurde 1980 in Tiflis geboren. Sie war schon als Kind ein Star und debütierte im Alter von acht Jahren mit dem Georgischen Staatsorchester. Sie studierte Klavier bei Elisso Virsaladze und gewann Preise bei zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben. Neben ihrer Tätigkeit als Pianistin arbeitet sie als Kulturattaché an der georgischen Botschaft in Berlin.

Manana Menabde

Manana Menabde wurde 1948 in Tiflis geboren. Sie erhielt schon als Kind Musik- und Gesangsunterricht. Sie studierte Regie an den Theaterhochschulen von Tiflis und Moskau und sammelte Erfahrungen als Jazzsängerin. Sie gilt als die georgische Joan Baez und genießt als Komponistin und Sängerin international Kultstatus.

Surab Rtweliaschwili

Surab Rtweliaschwili

Surab Rtweliaschwili wurde 1967 in Karaganda/ Kasachstan geboren und lebt als experimenteller Dichter und Performance-Künstler in Georgien und Schweden. Er studierte Jura an der Universität in Tiflis und gilt heute als der "König des georgischen Dada", seine experimentellen Dichtungen wurden auch in Deutschland in verschiedenen Literaturzeitschriften, unter anderen beim Verlag Corvinus Presse veröffentlicht. Seine ausgefallenen Performances brachten ihn in seinem Heimatland schon wiederholt in Konflikt mit den Behörden.

Paata Shamugia

Paata Shamugia

Paata Shamugia, geboren 1983 in Abchasien, lebt als Lyriker und Literaturkritiker in Tiflis. Er studierte an der Philologischen Fakultät der Universität Tiflis. Sein Durchbruch als Lyriker gelang ihm 2006 mit der Publikation seines Poems „Antikaosani“, einem literarischen Gegenstück zum mittelalterlichen Poem „Der Recke im Tigerfell“, dem georgischen Nationalepos. 2015 erhielt seine Gedichtsammlung „Schizo-Poems“ den renommierten SABA-Literaturpreis in Tiflis. Der Popstar der georgischen Literatur provoziert mit jeder seiner Veröffentlichungen.

Stephan Wackwitz

Stephan Wackwitz, geboren 1952 in Stuttgart, studierte Germanistik und Geschichte in München und Stuttgart. Nach Stationen in Frankfurt am Main, Neu-Delhi, Tokio, München, Krakau, Bratislava und New York leitet er heute das Goethe-Institut in Tiflis. Neben zahlreichen Aufsätzen erschienen von ihm Romane („Die Wahrheit über Sancho Pansa“, „Walkers Gleichung“), autobiographische Bücher („Ein unsichtbares Land“, „Neue Menschen“) sowie verschiedene Reisebücher, u.a. „Die vergessene Mitte der Welt – unterwegs zwischen Tiflis, Baku, Eriwan“.